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Du suchst Neuigkeiten und Informationen rund um OGame? Hier haben wir Aktuelles und Wissenswertes aus der Welt von OGame für dich zusammengestellt.

Wieviel Veränderung tut gut?

geschrieben von Chefred | Kategorie(n): Allgemein, OGame



Im Ogame-Forum ist gerade wieder eine Debatte zu bewundern die unter anderem das Entwicklungstempo (nicht nur) bei OGame zum Thema hat. Über viele Spiele hinweg findet man die Forderung, nach mehr Neuerungen, schnelleren Entwicklungen und Bugfixes.

Interessant an der Stelle ist, dass demgegenüber häufig vehemente Kritik steht, wenn es dann tatsächlich Neuerungen gibt. Es scheint, dass die spieltaktische Stabilität eines Spiels durchaus ein wichtiger Faktor für den Erfolg eines Spiels ist.

Betrachtet man sich die Entwicklung in einem Spiel genauer, wird auch plausibel, wieso das so ist. Neue Spieler, die mit dem Spielsystem nicht klar kommen oder bestimmte Features oder Vorgehensweise absolut ablehnen, werden dann Spiel früher oder später verlassen. Wahrscheinlich eher früher. Im Spiel und insbesondere auf den guten Positionen im Spiel finden sich daher Spieler, die mit dem Spiel so wie es ist zufrieden sind, zumindest so zufrieden, dass sie es auch weiterhin spielen. Sie haben Taktiken entwickelt mit denen sie erfolgreich sein können und sich im Großen und Ganzen an die Verhältnisse ingame angepasst.

Jede Neuerung die einigermaßen ins Spielgeschehen eingreift stört diese Passung und sorgt dafür das einige Taktiken nicht mehr funktionieren und (im schlimmsten Fall) Features eingeführt werden die einige Spieler so stören, dass sie aufhören. An dieser Stelle entsteht dann auch die Kritik: Gegenüber Änderungen, die eine erneute Anpassung erfordern würde.

Zu viele und zu schnelle Neuerungen bedeuten daher auch, dass viele angestammte Spieler das Game verlassen, insbesondere dann, wenn die Neuerungen wirklich spieltaktischer Natur sind. Die Vorteile, das vielleicht einige neuer Spieler mehr im Game bleiben wiegen dagegen nur gering, denn gerade bei älteren Universen/Welten sind die angestammten Spieler immer im Vorteil.

Bugfixes wären in dieser Beziehung harmlos, es sei denn es geht um Bugs, die sich über Jahre etabliert haben und die mittlerweile nicht mehr als Bugs wahrgenommen werden. Werden diese beseitigt gibt es wieder das oben genannte Problem: spieltaktische Änderungen erfordern eine neue Anpassung und das ist mit dem Verlust etablierter Spieler verbunden.

Unter diesen Umständen ist ein langsameres Entwicklungstempo vielleicht gar nicht so schlecht: immerhin kann niemand sagen, dass die nächste Neuerung nicht vielleicht den eigenen Account benachteiligen würde.



6.September 2008

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3 Kommentare to “Wieviel Veränderung tut gut?”

  1. Ares schrieb:

    nene … also ich behaupte mal das meine beiden Platzierungen Platz 8 und 2 schon mal nicht so schlecht sind. Und trotzdem geht mir die Entwicklung von Ogame viel zu langsam. Nur wenn man zb. den Spielern was wegnimmt … wie zb. Spiosonden Raids ist es doch klar, das eine Welle des Protest kommt. Zudem werden kaum Wünsche der Community umgesetzt sondern immer nur Sachen die die Gameforge “erfindet”. Dabei kommen dann solche sinn freien Sachen wie Expeditionen raus, die mich zwar nicht weiter stören aber wo ich mich dann frage … Wozu soll ich 2 – 3 Slots Stunden lang blockieren, wo ich im besten Fall ein paar mickrige Resis kriege und sogar Gefahr laufe meine Flotte zu verlieren ? Da farm ich doch lieber meinen inaktiven von nebenan kriege mehr und die Gefahr das was schief läuft ist auch geringer.
    Außerdem passiert hier in Ogame schon monatelang rein gar nichts mehr. Es ist einfach nur noch langweilig! Wenn in meinen Accs nicht soviel Arbeit drin stecken würde, dann hätte ich schon längst aufgehört. Ich mag Veränderungen … ich brauch das. Aber es müssen auch Veränderungen sein, die auf dauer Sinn machen. Sonst haben sie keinen nutzen und somit keinen Sinn.Mir ist es dabei echt egal ob ich vielleicht Nachteile für mich haben kann. Dann werde ich halt umdenken müssen und schon macht die ganze Sache wieder Spaß!

  2. Cherubim U31 schrieb:

    Exüeditionen sind aus dem Wunsch der Com zu Zufallsereignissen entstanden. Ob nun snnvoll oder nicht.

    Genauso der Schlachtkreuzer wurde auf Drängen der Com zu neuen Schiffen in das Spiel eingebaut. Und ich denke, dass diese Änderung durch aus sinnvoll war.

    Das letzte Update von Ogame war Anfang Juli. Auch wenn diese Update nur Bugfixes enthielt, kann man wohl schlecht erwarten das andauernd irgend ein neues “Feature” eingebaut wird. Diese würde, wie im Hauptartikel beschrieben, zu Schwierigkeiten bei neueren Spielern führen, die sicherlich genug zu lernen haben bzgl. saven, Acc aufbauen etc.

  3. Ares schrieb:

    Expeditionen bzw. Zufallsereignisse wurden von Legor angekündigt und waren keine Idee der Community. Der Schlachtkreuzer war einer der wenigen guten Updates. Klaro haben auch da ein paar Leute gemeckert aber du wirst niemals alle zufrieden stellen. Und wenn ich mir anderes Browsergames anschaue dann kann ich sagen, ja ich kann verlangen das häufiger neu Features eingebaut werden. Neue Spieler fangen doch kaum noch an und wieso ? Weil erstens die alten Spieler langweile haben und sinnlos die neuen bashen und zweitens weil kaum noch neue Spieler langfristig hinzu kommen. Also so toll kann der start des Games nicht mehr sein.

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