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Werbeoffensive oder nicht?
geschrieben von Chefred | Kategorie(n): OGame
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Im OGame-Forum gibt es gerade wieder eine Diskussion über die angekündigte Werbeoffensive für OGame die mit dem Redesign auch kommen sollte. Schaut man sich die Konkurrenz in Form von Bigpoint an, kann von einer Offensive bislang kaum die Rede sein. Die Hamburger haben diverse Kooperationen mit Fernsehsender (wie Pro7 oder MTV) geschlossen und können auf diese Art die Zielgruppe direkt ansprechen. OGame (oder die Gameforge Spiele allgemein) haben derzeit im Bereich derartiger Kooperationen in Deutschland eher wenig vorzuweisen, entsprechend schwierig (bzw. teuer) ist es ähnliche Kampagnen zu fahren. Trotzdem scheint es sich zu lohnen in Marketing zu investieren, wie der Vergleich mit Bigpoint auch an dieser Stelle zeigt. Schaut man sich die Aufstellung der Ausgaben von Bigpoint im Jahr 2008 an wurden für Marketing und andere sonstige betriebliche Aufwendungen knapp 15 Millionen Euro aufgewendet. Das ist ein großer Betrag der aber immerhin zu einem sechstelligen Gewinn in dem Geschäftsjahr führte. Die Gameforge gab ein Jahr früher für den gleichen Bereich weniger als 20 Prozent dessen aus. Dabei muss man gar kein Geld für große Offlinekampagne ausgeben, das es im Internet auch günstiger geht, zeigen andere Spiele der Gameforge. So gibt es für eine Reihen von Titeln bereits Partnerprogramme bei denen die Gameforge pro vermittelten User Geld bezahlt. Die Einbindung der Werbemittel und die Vermarktung übernimmt der Webmaster selber. Solche Programme gibt es zum Beispiel für Bitefight, Battleknight oder Metin 2. Pro vermittelten User zahlt die Gameforge 60 Cent an den Vermittler. Das ist kein schlechter Wert (etwa im Durchschnitt), aber deutlich niedriger als beispielsweise bei Konkurrenten wie dem Shakes and Fidgets-Browsergame. Hier gibt es für eine Vermittlung mit 1.30 Euro mehr als das Doppelte. Für OGame fehlt wie gesagt derzeit ein solches Programm noch. Warum nicht auch hier auf Partner gesetzt wird wissen wohl nur die Verantwortlichen selbst. Da es mittlerweile eine Vielzahl von Seiten rund um OGame gibt, könnte ein solches Programm recht hilfreich sein. Bislang sind Webmaster die Fanseiten betreiben gezwungen, Werbung für anderen Spiele zu schalten, weil bezahlte OGame-Werbung nicht erhältlich ist. Im besten Fall gibt es ein paar Adsense-Banner mit OGame Bezug. Für die sinkenden Nutzerzahlen von OGame könnte ein solches Programm ebenso von Nutzen sein. Zwar dürfte auch ein Partnerprogramm die inhaltlichen und strukturellen Probleme nicht beseitigen, zumindest die Sichtbarkeit im Internet und die Bekanntheit von OGame ließen sich damit steigern. |
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3 Kommentare to “Werbeoffensive oder nicht?”
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Dezember 7th, 2009 at 09:28
Bigpoint hatte am Anfang auch ziemlich Mühe über Wasser zu bleiben. Den Durchbruch haben sie aber meiner Ansicht nach nicht primär der Werbung zu verdanken, sondern durch das Spiel Darkorbit. Dieses Spiel ist kann auf dem Sektor Weltraumballerspiel als führend bezeichnet werden. Gepaart mit Werbung zieht es natürlich die Massen an.
Es reicht eben nicht nur Werbung zu machen.
Auch dieses Spiel hat natürlich viele Schwächen, u.A. ist es auch nicht für so viele Spieler ausgelegt wie sich z.Z. dort tummeln. Entsprechend gross ist der Frust der Spieler der sogar schon zu einer Demo für bessere Spielbedingungen auf einer Gameconvention geführt hat.
Sehr bedenklich ist aber auch, das Bigpoint um Geld zu machen auf externe dubiose Seiten verlinkt, auf den man angeblich Geld verdienen kann.
Eine Zumutung, da viele Kinder auf diese Websiten reinfallen.
Auch wenn viele über GameForge wettern, DAS haben sie noch nicht geboten.
Februar 11th, 2010 at 11:12
Werbeoffensive oder nicht?
Ich persönlich finde, dass die GameForge AG
sich eine Werbeoffensive (zumindest für oGame) inzwischen gänzlich sparen kann.
Seit Jahren prangert die Community die bei dem Spiel vorherrschenden Mißstände an (allem voran der Userschwund). Von Seiten des Betreibers kommen dahingehend aber nur Durchhalteparolen und der Hinweis, dass man sich erst der Optimierung des Redesigns widmen will (um dieses dann endlich in alle bestehenden Universen einzuführen) und DANN erst den Userschwund gezielt angehen wird. Wenn ihr mich fragt, alles nur heisse Luft, alles nur bla bla.
Gerade die alten Universen sind schon dermassen ausgeblutet, dass sie faktisch als nicht mehr spielbar gelten, während die neuen Universen immer schnell- oder kurzlebiger werden. Also wozu noch eine Werbeoffensive? Diese käme bereits jetzt zu spät und würde auch kaum etwas erreichen (vor allem keine Nachhaltigkeit in puncto Wiederbelebung
oder einem Turnaround).
Wenn überhaupt, dann könnte man eine Werbung schalten, aus der hervorgeht: “Komm.. und wohne dem Untergang eines maroden und heruntergekommenen BG’s bei”
Da die Betreiber selbst von dem damaligen Erfolg scheinbar überrollt wurden, blieb man lange (zu lange) untätig und hat dann die Zeichen zudem noch völlig verkannt. Aber wen wundert es? Die Ignoranz und Arroganz der Betreiber – besonders in Richtung der eigenen Community – ist inzwischen ja schon berüchtigt. Gleichermassen verhält es sich aber auch mit deren Unfähigkeit und Inkompetenz.
Aber wie heisst es doch gleich:
Was man sät, das wird man ernten.
Februar 11th, 2010 at 15:42
Das mit dem Säen ham sie schon gemacht und auch geerntet. Nur gibt es mittlerweile Konkurenz.
Ich will ja das Browsergame-Konzept nicht mit einem MMOPG vergleichen, aber diese Sparte hat deutlich dazugelernt.
Wo es früher gerade mal das BNet von Blizzard gab, gib es heute dicke Auswahl an Net-Content. Selbst wenn deren Qualität zu wünschen übrig lässt ist deren gesteigerte Interaktivität nicht von der Hand zu weisen und das lockt Spieler an. Ganz nach dem Motto wer spielt Mau Mau wenns nen Gameboy gibt.
Glaubt ihr im Ernst dass es einen plötzlichen Hype auf Mühle geben würde, wenn man dafür Werbung machen würde?
Kommt schon, denkt realistisch. Ogame war eine Revolution, aber das war der Telegraf auch mal.