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Pennergame bekommt Druck aus der Politik
geschrieben von Chefred | Kategorie(n): Allgemein
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Wie korrekt ist ein Spiel, bei dem es darum geht als Penner das Leben zu bestreiten und möglichst der beste Penner zu werden? Schaut man sich die Spielerzahlen an scheint es da kaum Zweifel zu geben. 850.000 Accounts meldet Pennergame derzeit, die Hardware scheint damit schon fast an ihre Grenzen zu kommen. Pennergame selbst ist mittlerweile einer der 100 meistbesuchten deutschen Seiten. Von Zweifeln hinsichtlich der Moral gibt es da keine Spur. Anders dagegen in der Politik: Ksenija Bekeris, SPD-Bürgerschaftsabgeordnete aus Hamburg hat in dieser Hinsicht ernste Zweifel und fordert daher, Pennergame sofort einzustellen. Ihrer Ansicht nach verletze das Spiel die Würde obdachloser Menschen. Sinnvolle Kritik oder realitätsfremde Beißreflexe von Politiker die mit dem realen Spiel nie etwas zu tun hatten? Die Diskussion erinnert auf jeden Fall an die Debatten um Gewalt und Gewaltdarstellung in Spielen. Auch hier bringt man Realismus und moralische Aspekte in einen Bereich der so dafür wahrscheinlich nie gedacht war. |
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3 Kommentare to “Pennergame bekommt Druck aus der Politik”
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November 18th, 2008 at 10:57
ich kenn das Spiel nicht und habe daher keine Meinung zu.
November 18th, 2008 at 10:57
Ich denke wenn es danach geht, das sich niemand auf den Schlips getreten fühlt, dann wird es kaum ein Spiel geben.
Da müsste jedes Spiel indem es zu kriegerischen Handlungen kommt, eingestellt werden. Jede Wirtschaftssimulation würde ja auch einer Abzocke und Monopolbildung unterworfen werden, ….
Gruss
Dezember 3rd, 2008 at 14:04
ersteinmal danke für den interessanten artikel.
und wie bei vielen dingen, möchte ich betonen, dass eben diese kritiker recht eindimensional in ihrem denken sind.
in erster linie ist das spiel als wirtschaftsimulation zu sehen. und wieder unterstellt man den nutzern sie könnten reales und virtuelles leben nicht auseinander halten.
wie dem auch sei. neben den spielerischen aspekten ist pennergame vorallem eine informationsplatform. regelmäßig wird auf initiativen in und um hamburg hingewiesen.
daneben kann man sich für 2,99 euro bzw. 4,99 euro eine ehrenmitgliedschaft erwerben. bei knapp 1 million nutzern durchaus ein ordentliches potential. wenn nur jeder 10te davon diese mitgliedschaft abschließt und von jeder mitgliedschaft nur 1 euro für gemeinnützige zwecke eingesetz wird, sind das immerhin 100.000 euro mehr, als eben diese KRITIKER aufbringen.
und wenn daneben auch nur bei jedem 10ten ein gemeinnütziges interesse geweckt wird sind das ebenfalls mehr menschen, als eben diese KRITIKER mobilisieren.
bevor man kritisiert sollte man sich mit der materie auseinander setzen.