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    Alexander: So wie sich das anhört könnte das auch ein gutes Spiel werden und dann kann ich wieder eine...

    Alexander: Bei dem Spiel gibt es nur eines. Entweder du magst es oder du lässt es! Schön, die Grafik ist nicht gerade...

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Online-Spielesucht

geschrieben von Chefred | Kategorie(n): Allgemein



Im Zusammenhang mit Computerspielen und Onlinespielen finden sich immer auch Hinweise zum Thema Sucht und suchtähnlichem Verhalten. Bei OGame zum Beispiel gab es bis Februar 2008 folgenden Hinweis in der Beschreibung des Spiels in der Wikipedia:

kann außerdem bei entsprechender Persönlichkeitsstruktur zu suchtähnlichem Verhalten führen

Mittlerweile gibt es sogar ein offizielles Krankheitsbild der Onlinesucht. MAIDS (Mobile and Internet Dependency Syndrome) umfasst die Sucht nach Handys bzw. Telekommunikation und nach dem Internet. Dieses Syndrom ist sehr neu und noch nicht zu hundertprozentig anerkannt.

Mittlerweile beschäftigt sich sogar der Bundestag und die Spiele- Entwicklerkonferenzen mit diesem Thema. Auf der Munich Gaming waren süchtig machen Online-Spiele – bzw. die Spiele die in dem entsprechende Verdacht stehen – ein großes Thema, ebenso der Umgang mit diesen Spielen. Im Bundestag gab es eine Expertenanhörung zu dem Thema um den Parlamentariern (die meisten fernab solcher Probleme agieren) einen Einblick in dieses Thema zu geben.

Die gewonnen Erkenntnisse sind aber allenfalls gering. So ist die Faktenlage zu Onlinesucht und den auslösenden bzw. begünstigten Faktoren eher dürftig. Prof. Dr. Hartmut Warkus vom Institut für Kommunikations- und Medienwissenschaft fasste es mit den Worten: “Es ist so, dass es ernstzunehmende Untersuchungen zu diesem Thema einfach nicht gibt.” zusammen.

Einheitlich ist man wohl nur in der Meinung, dass in diesem Bereich weniger die Gewalt eine Rolle spielt als mehr der Zeitaufwand und die soziale Eingebundenheit. So ist der Suchtfaktor bei sehr zeitintensiven Spielen wie OGame oder World of Warcraft höher als bei zum Beispiel Egoshootern die meistens nur kurze Runden beinhalten.

Eine Reaktion auf die Anhörung und das steigende Interesse an diesem Thema gibt es bereits. Der Bundesverband Interaktive Unterhaltungssoftware e.V. (BIU) rät von voreiligen Maßnahmen ab und führt die bereits bestehenden freiwilligen Kontrollsysteme ins Feld. Das Wort „Sucht“ will man dort in Verbindung mit Computerspiele eher vermeiden.

Weiterführende Links:



14.April 2008

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