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Ingame Werbung vs. Mitgliederbeiträge
geschrieben von Chefred | Kategorie(n): Allgemein
|
Bereits seit mehr als 2 Jahren gibt es in Ogame und anderen Gameforge-Browserspielen ingame keine externe Werbung mehr. Früher blinkten dort schon mal Banner von Adsense oder Quelle und anderen Browserspielen, mittlerweile gibt es wenn dann Werbung für eigenen Paymentfeatures und andere Gameforge-Spiele. Der Grund dafür ist einfach: Nutzerbeiträge bringen deutlich mehr als eingebundene Werbung und haben zudem den Vorteil, dass man die Nutzer nicht auf andere Seite verweisen muss. Klickt ein User auf eine externe Werbung landet er bei einem anderen Anbieter, im schlechtesten Fall bei einem Konkurrent. Wirbt man nur für eigene Produkte hält man den Nutzer dagegen im eigenen Netzwerk. Und wenn er das eine Spiel nicht mag (oder dafür zahlen will) vielleicht liegt ihm ja ein andere Spiel besser. Wie groß der Unterschied zwischen externe Werbung und einer Finanzierung über Nutzerbeiträge ist kann man im Bereich der sozialen Netzwerke sehen. Das Business-Netzwerk Xing zu Beispiel hat 2008 mit einem Gewinn von über 12 Millionen Euro ageschlossen. Dort zahlen aktuell mehr als 500.000 Mitglieder monatlich einen (freiwilligen) Beitrag von 5.95 Euro. Klar das man bei diesen Zahlen durchaus Geld für Marketing übrig hat. StudiVZ dagegen setzt auf eine reine Werbefinanzierung und muss 2008 einen Verlust von geschätzt 10 Millionen Euro hinnehmen. Erst 2010 rechnet man dort aktuell mit Gewinnen. Auch wenn die Zielgruppe der Netzwerke nicht wirklich vergleichbar ist: Der Unterschied in der Art der Finanzierung scheint hier 20 Millionen Euro auszumachen. Kein Wunder also, wenn die Gameforge nicht mehr auf externe Werbung setzt sondern sich voll und ganz auf die Finanzierung über Nutzerbeiträge konzentriert. |
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3 Kommentare to “Ingame Werbung vs. Mitgliederbeiträge”
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April 24th, 2009 at 17:00
jo ich finde das nett, denn so hat man eine Liste von Spielen die man auf keinen Fall mehr anfängt
April 25th, 2009 at 18:41
Ein weiterer Grund für das verschwinden der externen Werbebanner dürfte die absolut grottenschlechte Klickrate in Browsergames sein.
Mai 5th, 2009 at 11:46
Naja, wer würde bei Studivz Gebühren bezahlen? Manches muss man halt über Werbung finanzieren, denn Jugendliche und Studenten, die ja bekannterweise die Zielgruppe von Studivz sind, würden da bestimmt nix bezahlen.