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Besser werben: So geht es

geschrieben von Chefred | Kategorie(n): OGame



Nach dem Redesign kommt die große Werbeoffensive. So zumindest hieß es mal, aber bislang gibt es nur wenige Belege dafür, dass überhaupt Werbung gefahren wird – von einer Offensive ganz zu schweigen. Während die Konkurrenz in Form von Bigpoint durch Kooperationen (Pro7/MTV) und Fernsehwerbung direkt dort neue User gewinnt wo sie zu finden sind – nämlich in den Musik- und Unterhaltungsbereichen, scheint sich das Prinzip der Mundpropaganda bei OGame mehr oder weniger erledigt zu haben.

Wahrscheinlich haben viele User einfach keine Grund mehr Ogame als Spitzengame weiterzuempfehlen – anders kann man sich die drastisch sinkenden Userzahlen in den alten Universen von OGame kaum erklären. Bislang zumindest waren die neuen Unis noch die Hoffnugsträger, aber auch das neue Universum Draco dümpelt bei knapp 5.000 Usern vor sich hin.

Das man mit ein wenig Know-How eine richtig gute (und eher günstige) Werbekampgane fahren kann zeigt die Konkurrenz in Form von Upjers.com. Im Vergleich zur Gameforge ist die Firma eher klein und betreut Spiele wie den Klassiker Kapiland oder Wurzelimperium, aber sie hat es sogar in den Blog von Google geschafft als eine Erfolgsgeschichte in der Onlinewerbung. Der Geschäftsführer von Upjers.com dazu im Interview:

„Image-Anzeigen im Google Content-Werbenetzwerk helfen uns zu unserem Erfolg. Der Umsatz steigt stetig, obwohl wir kein neues Spiel herausgebracht haben”, so Klaus Schmitt.

Klaus Schmitt ist froh darüber, mit den Image-Anzeigen so gute Resultate zu erzielen. Er sagt, dass seine Werbekampagnen ohne die Image-Anzeigen wahrscheinlich nicht den gleichen Erfolg generiert hätten. „Anfangs hatten wir nur einige Anmeldungen am Tag. Heute haben wir jedoch bis zu 20.000 täglich. Ein großer Teil davon ist auf die Image-Anzeigen bei Google zurück zu führen”, so Klaus Schmitt.

20.000 neue Anmeldungen täglich, das sind knapp 600.000 Anmeldungen im Monat, ein Großteil davon über Onlinewerbung bei Google. Da fragt man sich, warum die Gameforge nicht Ähnliches (oder sogar noch bessere Zahlen) hinbekommt? Will man dort keine neuen User? Fehlt einfach das Know How für die Umsetzung?



2.Oktober 2009

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Ein Kommentar to “Besser werben: So geht es”

  1. Uwe schrieb:

    Hallo
    Also das es am fehlenden KnowHow liegt glaub ich nicht. Eher denke ich, dass marketingtechnisch bei Gameforge mehr Gewicht auf die anderen Spiele in deren Portfolie gelegt wird.

    Uwe

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