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Astrophysik in den alten Unis

geschrieben von Chefred | Kategorie(n): OGame



Bislang ist nur angekündigt, dass neue Universen mit der neuen Technik Astrophysik ausgestattet werden. Für die älteren Unis ist noch nicht klar, ob oder wann die Neuerung kommen wird.

Das ist auch ganz gut so, denn die neue Technik hat für alte Accounts mit guten Minen und hoher Produktion Vorteile, während sie neue Accounts benachteiligt und die Accountentwicklung verlangsamt. Das ist durchaus auch so beabsichtigt. Leider gibt es von verantwortlichen Coma Koop kein entsprechendes Statement, aber Weteha (ebenfalls Coma aber nicht von OGame.de) war folgendes zu lesen:

Der Einstieg in ein altes Universum wird zwar, insofern wir es dort einführen, nun länger dauern, jedoch hat man dadurch auch mehr Zeit sich wirklich auf die Kolonien die man hat zu konzentrieren. Man baut diese intensiver aus, baut im günstigsten Fall mehr Verteidigung und hat eine längere “Orientierungsphase” bevor man mit aller Macht mal eben noch 8 Kolonien gründet die man weder anständig verwalten noch sinnvoll schützen kann.

Das heißt mit der neuen Technik wird der Einstieg in alte Universen für neue Spieler noch schwieriger. Alteingesessene Spieler haben dagegen die Möglichkeit den Vorsprung auf die neuen noch weiter zu vergrößern und mit 2 Raidkolos zu arbeiten und trotzdem auf 8 Planeten gut zu produzieren. Die Chance, neue Spieler in die leeren Unis zu bekommen sinkt damit weiter – der Anreiz in ein neuen Uni einzusteigen wo es diese Benachteiligung nicht gibt ist höher.

Für die alten Unis wäre die Einführung der Neuerung also keine lohnenswerte Alternative. Man könnte damit den einen oder anderen älteren Spieler ein paar Wochen länger halten, das Hauptproblem, die leeren Unis, löst man damit jedoch nicht, im Gegenteil es wird sogar noch verschärft. Interessant wird es dagegen, wenn die Neuerung nicht eingeführt wird und nur die neuen Universen betrifft. Werden dann vielleicht mehr Spieler den Weg in die alten Unis finden, weil sie dort nicht mit nerviger Speicherverwaltung und Astroforschung konfrontiert sind? Vielleicht überlegen sich dann einige eher mit einem alten Uni nicht aufzuhören, weil die Alternative nur in einem deutlich komplizierterem Neuaufbau besteht.

Natürlich ist das reine Theorie und es steht zu vermuten: Wenn die Astrophysik tatsächlich Spieler aus neuen Unis fernhalten sollte, wird die gameforge sicher recht schnell das neue System in alle Unis einführen.



7.April 2009

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7 Kommentare to “Astrophysik in den alten Unis”

  1. Ares schrieb:

    also ich verstehe den wirbel darum nicht!
    Bei minen ist das doch auch so. Jemand der schon länger spielt, hat mehr Minen und wird immer mehr Minen haben als die neuen.
    Da kann er bauen wie der lustig ist. Genauso bei Flotte und bald auch bei Astrophysik. Das ist ein generelles Problem von Ogame und nichts neues!

    Ich denke die Masse wird eher auf die neuen Unis stürzen wenn dieses Feature dort vorrecht hat und somit trocknen die alten Unis weiter aus.

  2. Ex GoW Spieler schrieb:

    Also ums ganz kurtz zu machen in GOW wurde seinerzeit auf drängen der Noobs eine Planetenforschung eingebaut.

    Gebracht hat das insgesamt wenig – obwohl das Problem bei GoW genau anders herum war.

    Dort konnte man vorher so viele Planis haben wie man wollte.

    Die Planis unter einer gewissen Grenze zu beschränken macht nur dann sinn wenn ein Noob dan a) mindestens 10 Planis haben kann bevor er forschen muß und b) der noobschutz an die Punkte und die Plazierung der Spieler gebunden wird.

    Letztlich macht es keinen Sinn eine Planiforschung einzuführen wenn ein Spieler aus den top 100 problemloß einen Spieler aus den top 900 angreifen und plündern kann.
    Schlicht weil es selbst für das saven von Flotten und Resurcen gewisse Grenzen gibt die an denen man nicht vorbei kommt.
    nur wenn die Phalanx abgeschaft werden würde hatte die Planetenforschung einen Sinn, den dann müssten die jüngeren Spieler nicht mehr beführchten das ihre Flotten abgefangen und vernichtet werden.

    Hier gibts also mehr als nur ein Ungleichgewicht das dafür sorgt das alte Universen ausbluten.
    Allerdings wird man das, solange man immerwieder neue Universen eröffnet, ohnehin nie verhindern – wer spielt schon gerne 77 Universen – werde ich irgendwo zu sehr geraidet fange ich halt in nem anderen Uni wieder neu an und hoffe das es dort besser geht.

  3. XXXXXXX schrieb:

    Das Problem ist doch dieses, das Spiel hinkt in einem besonderem Punkt, mann kann Flotte haben wie man will ohne dafür Kosten zu haben. Ein ganzes Uni wird dann von ein paar Spielern beherscht weil diese eine Megaflotte aufbauen können ohne dafür Unterhaltskosten zu zahlen^^ Das bringt das ganze Spiel in eine Steilschieflage und wird das Usersterben in den Unis weiter fortsetzen wenn da keine Änderungen kommen^^

  4. XXXXXXX schrieb:

    Es müssen Steuern und Abgaben her für FLOTTEN^^^^
    Oder zumindest Kosten die bei anwachsender FLOTTE dramatisch steigen^^

    Ihr OBERKLUGEN SPIELEENTWICKLER^^

  5. Chefred schrieb:

    Indirekt sind derartige Unterhaltskosten bereits vorhanden. Wer Flotten hat muss saven und das kostet Deut.

  6. Kamikazehamster schrieb:

    Abgaben für Flotte sind in meinen Augen absoluter Nonsens!
    Betrachtet man es mal wirklich objektiv, dann wird mit der Astrophysik und den neuen Lagern die Schere zwischen Top-Spielern und dem “Mittelmaß” noch weiter auseinandergezogen.
    Noch dazu erhalten Miner erneut (!) deutliche Vorteile gegenüber Fleetern, denn da rechnet sich ein 10ter oder 11ter Planet sehr schnell. Man muss nur mal rechnen, was ein besseres Kosten/Nutzen-Verhältnis hat, der Ausbau von 9 Kolonien um je eine Stufe auf 35-30-30, oder eine zusätzliche Stufe Astrophysik und der Ausbau der zusätzlichen Kolonie auf 34-29-29. Vorteile für Rein-Fleeter gibt es nicht, denn die haben sowieso niedrige Gebäudestufen, die Masse der Punkte steckt in der Flotte. Für Mischaccounts mit einem Flotte-Gebäude-Verhältnis von 50-50 bis 70-30 lohnt sich die Sache schon eher, aber auch da nur höchst begrenzt. Der Fleeter muss jetzt also 10% mehr Rohstoffe erraiden, um mit dem Miner Schritt zu halten. Wenn der dann noch einen Geologen hat, dann sind wir schon bei 20% mehr Beute.

    Dann noch Abgaben für Flotte einzuführen, so dass es notwendig wird, dass der Fleeter seine Raid-Ergebnisse um insgesamt 30-40% steigern muss, ist absoluter Unsinn.
    Die Verlangsamung, die zu Uni-Start durch die Lagerbegrenzung und Astrophysik reinkommt, ist auch wieder nur ein Spiel auf Zeit, man verlängert so den Aufbauprozess um 20% (der Wert ist aus der Luft gegriffen!), aber letztlich läuft es doch wieder darauf hinaus, dass die Unis leerer und leerer werden.
    Das Tempo rauszunehmen ist meiner Meinung nach genau der falsche Weg, Ogame könnte deutlich mehr Tempo gebrauchen um dauerhaft interessant zu bleiben.

    Das Problem bei Ogame liegt nicht bei den großen Flotten, sondern daran, dass die Mittelschicht der Universen nicht ausreichend gestärkt wird. Insbesondere die Einführung des Schlachtkreuzers ist da zu nennen. Damit sind mittelgroße Flotten mit extrem hohen Gewinnen killbar. Da wird dann auch in älteren Unis mal eine 400kk-units-Flotte interessant, denn da sind entsprechend fast 120kk Reingewinn drin, ungeachtet etwaiger Nachwellen und bei vernachlässigbarem Aufwand für den Flug.

    Es ist also notwendig, die Mittelschicht zu stärken, nicht immer wieder schlecht ausbalancierte Features für die Tops einzuführen.

  7. Die Ogame-Steuer: Unterhaltskosten für Flotte » Ancient-Galaxy - somewhere far beyond schrieb:

    [...] verfasst von mir dort; frei nach dem Motto “Eigenlob stinkt” behaupte ich, dass dieser überaus gelungene [...]

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